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Friedhofsverein Laubke e.V. besucht die Familienimkerei Honigliebe in Hillentrup und bekommt wertvolle Tipps für eigene Planungen

Der Friedhofsverein Laubke besuchte Anfang Juli 2026 die Imkerei Honigliebe Lippe von Katrin und Oliver Kropp in Hillentrup.  Die Imkerfamilie gewährte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende Einblicke in das faszinierende Leben eines Bienenvolkes und brachte so manches „Geheimnis“ des Bienenstocks ans Licht.

Unterhaltsam erläuterte Katrin Kropp die Aufgaben der Bienenkönigin, die unterschiedlichen „Berufe“ der Arbeiterinnen sowie die Rolle der Drohnen. Ebenso informierten die Imker über die aktuellen Herausforderungen für die Honigbienen, insbesondere durch die Varroamilbe und die Asiatische Hornisse.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung von Honig- und Wildbienen für die Artenvielfalt. Die Besucher erfuhren, dass beide gleichermaßen unverzichtbar für eine intakte Biodiversität sind und sich in ihrer Bestäubungsleistung sinnvoll ergänzen.

Auch die vielseitige Verwendung von Honig und weiteren Bienenprodukten in der Hausapotheke fand großes Interesse. So kann Honig beispielsweise zur Linderung von Halsschmerzen beitragen, während Propolis und Bienenwachs seit Langem für ihre pflegenden und schützenden Eigenschaften geschätzt werden.

 Damit Bienen genügend Nahrung finden, müssen in der Umgebung ausreichend Trachtpflanzen als Nahrungsquelle vorhanden sein. In stadtnahen Bereichen sind dies häufig u.a. naturnahe Gärten, Parkanlagen und auch Friedhöfe.

 Wilfried Waibel, Vorsitzender des Friedhofsvereins Laube e.V.: „Für uns sind all‘ diese Infos besonders deshalb wichtig, weil wir auf unserem Laubker Friedhof in den kommenden Jahren einige Veränderungen planen. So soll z.B. die Aufenthaltsqualität deutlich verbessert werden. Dazu ist geplant, zahlreiche Bäume zu pflanzen und im Schatten der Bäume sollen auch mehrere Bänke aufgestellt werden. Auch möchten wir eine neue Kindergrabanlage erstellen, die auch Platz für Sternenkinder bietet.“

 Bei der Auswahl der Bäume und Pflanzen möchte der Friedhofsverein auch einen Beitrag für die Bienenwelt leisten. Hönig kann man importieren – Bestäubungsleistung aber nicht!

 Die geplanten Veränderungen auf dem Laubker Friedhof sind für die Jahre 2028 und 2029 geplant. „Wir versuchen eine Förderung zu bekommen. Wenn das gelingt, kann es sein, dass wir bereits im Jahr 2027 mit den Arbeiten dazu beginnen werden“, so Christa Kuhlenhölter, Mitglied des Friedhofsvereins Laubke e.V.

Wilfried Waibel bedankte sich abschließend herzlich bei der Imkerfamilie für die informative Führung und die vielen interessanten Einblicke in die Welt der Bienen.

PM Friedhofsvereins Laubke e.V. / W. Waibel

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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