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Lemgo bundesweit auf Platz fünf im Smart-City-Ranking

Die Alte Hansestadt Lemgo gehört zu den führenden kleinen Mittelstädten Deutschlands bei der digitalen Stadtentwicklung. Im aktuellen Haselhorst Smart-City-Ranking 2026 belegt Lemgo in seiner Größenklasse bundesweit den fünften Platz. Auch Paderborn und Gütersloh schneiden im Vergleich der insgesamt 418 untersuchten Städte überdurchschnittlich ab.

Lemgo. Die Region Ostwestfalen-Lippe ist bei der digitalen und nachhaltigen Stadtentwicklung gut aufgestellt. Das geht aus dem aktuellen Haselhorst Smart-City-Ranking 2026 hervor, das am 15. September veröffentlicht wurde. Für die Untersuchung wurden rund 33.000 Datensätze zu insgesamt 418 deutschen Städten ausgewertet.

Lemgo erreicht einen Entwicklungsgrad von 43,2 Prozent und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 33,2 Prozent. Im bundesweiten Gesamtranking belegt die Alte Hansestadt Platz 40. In der Größenklasse der kleinen Mittelstädte reicht das Ergebnis sogar für Platz fünf.

Noch etwas höher liegt Paderborn mit einem Entwicklungsgrad von 44,4 Prozent. Die Stadt belegt bundesweit Platz 30 und innerhalb der Kategorie der kleinen Großstädte Platz 14. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich Paderborn um 5,4 Prozentpunkte. Gütersloh erreicht einen Entwicklungsgrad von 42,7 Prozent und landet damit auf Platz 46 im Gesamtranking. Unter den großen Mittelstädten belegt Gütersloh den zehnten Platz.

Damit gehören alle drei Städte aus Ostwestfalen-Lippe zu den 50 bestplatzierten Kommunen der Untersuchung.

Energie, Mobilität und künstliche Intelligenz im Fokus

Neben dem Entwicklungsstand der Städte untersucht das Ranking auch die Herausforderungen der kommenden Jahre. In begleitenden Kommunalbefragungen nannten 72 Prozent der befragten Städte den Bereich Energie und Umwelt als wichtiges Handlungsfeld. Es folgen die Mobilität mit 60 Prozent sowie die zunehmende Bedeutung von Daten und künstlicher Intelligenz.

Professor Dr. Jürgen Jasperneite, Leiter des Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo, sieht insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft einen entscheidenden Faktor für die weitere Entwicklung. „Die nächste Entwicklungsstufe der Smart City wird maßgeblich von den Themen Daten und KI geprägt – ein Trend, den 70 Prozent der Kommunen als stärksten Treiber der Transformation identifizieren“, erklärt Jasperneite.

Der Erfolg der Region zeige, wie wichtig es sei, kommunale Einzelprojekte stärker miteinander zu verknüpfen und technologieübergreifend zusammenzuarbeiten. Das Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit unter anderem mit intelligenten technischen Systemen und deren praktischer Anwendung.

Quelle: Presseinformation Fraunhofer IOSB-INA vom 15. September 2026 / Haselhorst Smart-City-Ranking 2026.

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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