Schlaufüchse der Natur- und Waldkita Hiddesen besuchen die Bienen bei der Stadtbibliothek
(Lemgo-Detmold) Die Kinder der Gruppe Schlaufüchse, die Vorschulkinder im letzten Kita-Jahr, statteten vor kurzem mit ihren Betreuerinnen der Stadtbibliothek von Detmold einen Besuch ab. Dort waren sie zwar schon ganz oft, aber an diesem Tag hatte sie Frieda Teichrieb zu einem ganz besonderen Projekt eingeladen. Frau Teichrieb ist zuständig für den Bereich Erwerbung in der Kinder- und Jugendbibliothek sowie für Führungen für Kita- und Grundschulkinder.
Die Kinder lernten Anna Luszek vom Detmolder Freilichtmuseum kennen und tauchten mit ihr gemeinsam in die Welt der Bienen ein. Frau Luszek und die Stadtbibliothek arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen und haben neben dem Gebäude der Bibliothek in der Leopoldstraße unter anderem eine bienenfreundliche Pflanzenecke angelegt. Die Kinder von der Natur- und Wald-Kita Hiddesen, die zur Stiftung Eben-Ezer gehört, durften Wachs und Honig kosten und haben erfahren, woher das Wort „läppern“ stammt. In der Imkerei spielen das Wort läppern und der daraus abgeleitete Fachbegriff Läppertracht eine ganz zentrale Rolle für das Überleben eines Bienenvolkes.
Bienen fliegen im Alltag unzählige Blüten an, selbst wenn es in der Umgebung keine riesigen Rapsfelder oder Lindenbäume gibt. Sie sammeln überall dort, wo sie gerade ein paar Tropfen Nektar finden, und „läppern“ sich so ihre tägliche Nahrung mühsam in winzigen Portionen zusammen. Außerdem konnten die Schlaufüchse Einblick in einen Bienenstock nehmen und ihn von innen bewundern. „Zudem sind wir endlich mal wieder mit dem Bus gefahren“, berichtet Kita-Leiterin Saskia Feldner. „Das machen wir Waldkinder ja eher selten.“ In der Stadt wurden dann gleich einige Geheimwege erkundet. „Es war ein ganz wunderbarer Tag für uns alle!“
PM Stiftung Eben Ezer
Dir gefällt unser täglicher Einsatz für Lemgo? Dann unterstütze meine Arbeit hier mit einem virtuellen Kaffee für den Redakteur – oder einem Kauknochen für Redaktionshund Bolle! 🐾
🦴 Kauknochen oder Kaffee spendieren



