Kalletal stärkt Jugendarbeit: Rat beschließt Kooperationsvereinbarung mit KJK
Gemeinde unterstützt jährlich mit 47.000 Euro bis 2030 und stellt Jugendzentrum mietfrei bereit
Kalletal: Bürgermeister Mario Hecker begrüßt den neuen Kinder- und Jugendförderplan des Kreis Lippe für die Jahre 2026 bis 2030 als wichtigen Schritt zur nachhaltigen Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde.
Im Zentrum steht dabei eine neue Kooperationsvereinbarung mit dem Verein Kinder- und Jugendarbeit Kalletal e.V. – KJK, die in der vergangenen Woche vom Rat der Gemeinde Kalletal beschlossen wurde. Mit diesem Beschluss wurde zugleich die Grundlage dafür geschaffen, dass Bürgermeister Hecker die Vereinbarung nun unterzeichnen kann.
Die Vereinbarung sichert die finanzielle und inhaltliche Basis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Kalletal langfristig ab. Ein wesentlicher Baustein ist die Förderung durch den Kreis Lippe, der bis 2030 jährlich eine Betriebskosten-Grundförderung in Höhe von rund 192.000 Euro für Personal-, Sach- sowie Miet-, Reinigungs- und Verwaltungskosten bereitstellt und damit eine stabile Grundlage für die kontinuierliche Arbeit vor Ort schafft.
Ergänzend engagiert sich die Gemeinde Kalletal in erheblichem Umfang: Sie stellt dem KJK das Gebäude „Jugendzentrum“ an der Hohlen Straße mietfrei zur Verfügung und beteiligt sich an den verbrauchsabhängigen Nebenkosten. Hierfür wird ein jährlicher Sockelbetrag in Höhe von 3.500 Euro übernommen; darüber hinausgehende, nachgewiesene Nebenkosten trägt die Gemeinde zu 25 Prozent.
Der jährliche kommunale Zuschuss in Höhe von 47.000 Euro dient dabei gezielt der Stärkung zentraler Arbeitsbereiche. Er wird insbesondere für die anteilige Finanzierung einer Vollzeitstelle im Bereich der mobilen bzw. aufsuchenden Jugendarbeit sowie für die anteilige Unterstützung einer geringfügig beschäftigten Verwaltungskraft in einem eng begrenzten Stundenumfang eingesetzt. Maßgeblich sind ausschließlich die tatsächlich angefallenen und nachgewiesenen Kosten des jeweiligen Haushaltsjahres.
Die Verwaltungstätigkeit beschränkt sich dabei ausdrücklich auf die für die Durchführung der geförderten Maßnahmen zwingend erforderlichen organisatorischen und abrechnungstechnischen Aufgaben. Darüber hinaus werden die Mittel zur Mitfinanzierung der nicht durch den Kreis Lippe gedeckten 10 Prozent der Personalkosten – ausschließlich für pädagogische Fachkräfte – sowie zur weiteren Stärkung der mobilen und aufsuchenden Jugendarbeit bereitgestellt.
Bürgermeister Hecker hebt die besondere Bedeutung dieser Förderung hervor: „Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Die verlässliche Finanzierung ermöglicht es, junge Menschen kontinuierlich zu begleiten, ihnen Perspektiven zu eröffnen und wichtige Räume für Entwicklung und Teilhabe zu schaffen.“
Die Laufzeit der Vereinbarung bis Ende 2030 schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten und unterstreicht die gemeinsame Verantwortung von Kreis und Kommune für eine starke und zukunftsfähige Jugendarbeit in Kalletal.
PM Gemeinde Kalletal



