IHK Lippe unterstützt Initiative „NRW rettet Leben“: Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten
Wenn es zu einem plötzlichen Herzstillstand kommt, zählt jede Minute. Oft entscheiden die ersten Augenblicke darüber, ob ein Mensch überlebt. Genau hier setzt die Initiative „NRW rettet Leben“ an, die das Wissen über die Laienreanimation in der Bevölkerung stärken möchte. Die IHK Lippe zu Detmold unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich und ruft die Unternehmen in Lippe dazu auf, sich ebenfalls zu engagieren.
Ziel der Initiative ist es, möglichst viele Menschen in die Lage zu versetzen, in einer Notfallsituation schnell und sicher zu handeln. Neben Schulen und öffentlichen Einrichtungen sind dabei auch Unternehmen gefragt. Sie können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie ihren Beschäftigten Schulungen zur Laienreanimation anbieten und so die Handlungssicherheit im Ernstfall erhöhen.
„Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Bis professionelle Rettungskräfte eintreffen, können die ersten Maßnahmen durch anwesende Personen über Leben und Tod entscheiden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass möglichst viele Menschen wissen, was zu tun ist und vor allem den Mut haben zu handeln“, sagt Lars Henning Döhler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lippe zu Detmold.
Die IHK Lippe geht dabei mit gutem Beispiel voran. In diesem Jahr nahmen IHK-Beschäftigte an einer Schulung zur Laienreanimation teil. Dabei wurde nicht nur die Herzdruckmassage geübt, sondern auch der Umgang mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) vermittelt. Solche Geräte, die auch als Laien-Defibrillatoren bekannt sind, sind inzwischen in zahlreichen öffentlichen Gebäuden und Unternehmen vorhanden. Auch in der IHK Lippe steht für den Notfall ein AED zur Verfügung.
„Es ist erfreulich, dass immer mehr Unternehmen und Einrichtungen Defibrillatoren bereitstellen. Noch wichtiger ist allerdings, dass die Menschen vor Ort wissen, wie diese Geräte eingesetzt werden und wie sie in einer Notfallsituation reagieren müssen. Ein AED kann Leben retten, wenn er richtig und ohne Zögern genutzt wird“, so Döhler.
Besonders begrüßt die IHK Lippe, dass Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen künftig verstärkt an die Laienreanimation herangeführt werden sollen. Dieses Engagement passe auch zur lippischen Wirtschaft.
„Wer Verantwortung für seine Beschäftigten übernimmt, investiert nicht nur in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, sondern auch in eine Kultur des Hinschauens und Helfens. Ich würde mich freuen, wenn viele lippische Unternehmen die Initiative unterstützen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, lebensrettende Fähigkeiten zu erlernen und regelmäßig zu trainieren“, betont Döhler.
Um Unternehmen und interessierte Akteure näher über die Initiative zu informieren, lädt die Ärztekammer Nordrhein am 22. September 2026 um 15 Uhr zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein. Die Teilnahme ist über die Internetseite der Ärztekammer Nordrhein möglich.
Die IHK Lippe ermutigt die Unternehmen der Region, das Angebot wahrzunehmen und sich aktiv an der Initiative „NRW rettet Leben“ zu beteiligen. Denn jede Person, die im Ernstfall helfen kann, erhöht die Chance, Leben zu retten.
PM IHK Lippe
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