Grünes Kino: „Kein Land für Niemand“

Lemgo. „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ heißt der nächste Film im Grünen Kino am Montag, 16. November, um 19.45 Uhr im Hansa-Kino, Neue Torstraße 33. Die Dokumentation begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Flüchtlingslagern und gibt Menschen eine Stimme, die den Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig geht es um die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Rechtspopulismus sorgt dafür, dass Flucht und Migration kriminalisiert werden und humanitäre Hilfe unter Druck gerät. Nach dem Film laden die Grünen Lemgo zum Gespräch mit Fachleuten aus Flüchtlingsarbeit und Politik.
Dr. Burkhard Pohl, verantwortlich für das Grüne Kino: „Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wurde ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD. Dabei geht es um eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung. Der Film begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieses politischen Einschnitts.“
Dir gefällt unser täglicher Einsatz für Lemgo? Dann unterstütze meine Arbeit hier mit einem virtuellen Kaffee für den Redakteur – oder einem Kauknochen für Redaktionshund Bolle! 🐾
🦴 Kauknochen oder Kaffee spendieren



