Von Verkehrssicherheit bis Raucherzonen: Jugendliche stellen ihre Ideen vorErgebnisse der Jugendkonferenz
Sie sind motiviert, kreativ und wissen, was sie wollen: Knapp 30 Jugendliche haben jüngst im Jugendhilfeausschuss die für sie wichtigsten Themen vorgestellt. Damit präsentierten sie den Politikerinnen und Politikern die Ergebnisse der ersten Lemgoer Jugendkonferenz. Diese hatte im März als Nachfolger des langjährigen Jugendforums in der Alten Hansestadt stattgefunden.
Die Ideen der Kinder und Jugendlichen bezogen sich dabei auf unterschiedlichste Aspekte ihrer Lebenswirklichkeit und waren keineswegs trivial: Es ging um Verkehrssicherheit und um die Ausstattung von und Mitbestimmungsmöglichkeiten in Schulen. Auch das schulische Essensangebot und seine Kosten und der Schutz von Nichtrauchenden durch Rauchverbote und Raucherzonen liegen den jungen Menschen am Herzen.
An ihren Schulen wünschen sie sich einerseits mehr abgeschlossene Lernräume für Freistunden, aber auch geringere Kosten für das angebotene Essen in den Mensen und Kiosken. Auch zusätzliche Angebote, ein schulübergreifender Theaterworkshop, schulübergreifende Wettkämpfe und eine stärkere Debattenkultur standen auf der Wunschliste der 9- bis 17-Jährigen.
Im Straßenverkehr wünschen sich die jungen Verkehrsteilnehmenden eine größere Rücksicht. Ihre Vorschläge dazu waren mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen, mehr Zebrastreifen, Verkehrsinseln und häufigere Verkehrskontrollen. Auch die Einhaltung der Abstandsregeln zu Fahrrädern für vorbeifahrende Autos wurden genannt.
Zum Stichwort Rauchverbot gab es konkrete Vorschläge: Rauchverbote rund um Treffpunkt, Ostertor, Marktplatz und Marktkauf, dafür aber klar eingegrenzte Bereiche, wo das Rauchen erlaubt ist und Unterstände Schutz vor Regen bieten.
Ein Thema, das die Kinder und Jugendlichen künftig weiter beraten werden, haben sie bereits jetzt festgelegt: die Frage nach dem besten Spielplatz in Lemgo. Die anwesenden Kinder und Jugendlichen haben bereits Interesse an einer weiteren Beteiligung gezeigt und schon konkrete Ideen eingebracht. Nach den Sommerferien ist ein weiteres Treffen mit der Gruppe geplant.
Interessierte Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe sind herzlich eingeladen, beim nächsten Treffen mitzuwirken. Bei Interesse können sie sich bei der hauptverantwortlichen Jugendschützerin der Stadt Lemgo, Natalie Wittmann, melden (n.wittmann@lemgo.de).
Die Organisation der Jugendkonferenz mit 120 Teilnehmenden lag in den Händen des Lemgoer Jugendamts. Die AWO begleitet und unterstützt das Team während des gesamten Prozesses. Die Moderation übernahm Maik Peyko mit seinem Team von TEMP-Projekte.
PM Stadt Lemgo



