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Reservistenkameradschaft: Militärwettkampf mit großer Beteiligung

Wenn das Navi nichts nützt

Vor einigen Tagen führte die Reservistenkameradschaft Lemgo unter Leitung ihres Vorsitzenden Rene Schrader ihr jährliches Ausbildungsbiwak durch. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr ein Militärwettkampf, an dem sich neben Reservisten aus ganz OWL auch drei Teams des Panzergrenadierbataillons 212 aus Augustdorf beteiligten.

Die Reservistenkameradschaft Lemgo führt traditionell einmal im Jahr ein Biwak durch, bei der es um die militärische Aus- und Weiterbildung geht. Unter dem Namen „Lippischer Boden“ gab es dabei in diesem Jahr einen anspruchsvollen Wettkampf. Im Stadtgebiet waren sieben Stationen verteilt, die mittels militärischer Karte und verschlüsselten Koordinaten gefunden und angefahren werden mussten. Alle zwölf Mannschaften meisterten diese Orientierungsübung, bei der selbst die besten Navigationsgeräte keine Hilfe boten. An den Stationen mussten dann verschiedene Aufgaben gelöst und sicherheitspolitische Fragen beantwortet werden. Bei der Station Sanitätsdienst ging es beispielsweise darum, aus einem „verunfallten“ Auto eine „verletzte“ 80 kg schwere Übungspuppe zu bergen und fachmännisch zu versorgen.


Der „Verletzte“ ist aus dem „Unfallwagen“ geborgen und muss versorgt werden. Foto: RK Lemgo

Die Lemgoer Steven Grimshaw und Andrew Williams gewannen den diesjährigen Wettkampf vor zwei Mannschaften der Augustdorfer Panzergrenadiere. Beim anschließenden Kameradschaftsabend stand neben dem Fachsimpeln über die richtigen Lösungen der Austausch zwischen den aktiven Soldaten und den Reservisten im Vordergrund.

Mitglied in der Reservistenkameradschaft kann jeder werden, der bei der Bundeswehr gedient hat. Dienstgrad, Alter und Teilstreitkraft spielen keine Rolle. Näheres unter www.rk-lemgo.de

PM Austermann/RK Lemgo

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