Kritik an Informationsbereitschaft nicht nachvollziehbar: Gesprächsangebote dokumentiert
Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) nimmt Bezug auf den Beitrag „Wir sind die Letzten, die informiert werden“ in der Regionalausgabe der Neuen Westfälischen vom 30. April und stellt den dargestellten Sachverhalt zum Projekt „Gemeinwohl-Campus Höxter“ klar.
In dem Artikel wird der Bürgermeister der Stadt Höxter, Daniel Hartmann, mit der Aussage zitiert, er habe von den Planungen der Hochschule erst aus der Zeitung erfahren. Diese Darstellung entspricht aus Sicht der TH OWL nicht den tatsächlichen Abläufen.
Tatsächlich hat die Hochschule bereits frühzeitig und wiederholt den direkten Austausch mit der Stadt gesucht, um das Konzept des Gemeinwohl-Campus Höxter vorzustellen und gemeinsam zu erörtern. Mehrere konkrete Gesprächsangebote wurden unterbreitet, jedoch nicht angenommen.
„Die Darstellung, die Hochschule hätte keine Versuche unternommen, das Konzept mit der Stadt Höxter abzustimmen, entspricht nicht den tatsächlichen Abläufen“, erklärt Dr. Christoph Harrach, Projektkoordinator für den Gemeinwohl-Campus. „Wir haben mehrfach aktiv den Dialog gesucht. Dass dieser nicht zustande gekommen ist, lag nicht an fehlenden Initiativen der Hochschule.“
Die entsprechenden Kontakte und Gesprächsangebote sind dokumentiert, siehe Chronologie unten.
Gerade bei Projekten mit hoher regionaler Bedeutung, wie dem Gemeinwohl-Campus, ist der TH OWL eine transparente und vollständige Darstellung der Abläufe wichtig. Ziel bleibt es, gemeinsam mit den kommunalen Partner:innen tragfähige Perspektiven für den Standort Höxter zu entwickeln.
Die TH OWL betont daher ausdrücklich und erneut ihre unveränderte Bereitschaft zum Dialog und lädt die Vertreter:innen der Stadt und des Kreises Höxter weiterhin zu einem konstruktiven Austausch ein.
Die Hochschule und ihre Leitung sind jederzeit bereit, das Konzept persönlich vorzustellen und gemeinsam Perspektiven für die weitere Campusentwicklung zu erörtern. Ziel ist es weiterhin, die Positionierung als Gemeinwohl-Campus gemeinsam mit Stadt und Kreis im Sinne der Region voranzubringen.
Chronologie des Austauschs mit der Stadt Höxter
Zur transparenten Einordnung dokumentiert die TH OWL die maßgeblichen Kontaktversuche:
- November 2025
Erstes Gesprächsangebot der TH OWL an die Stadt Höxter, um das neue Konzept „Gemeinwohl-Campus Höxter“ vorzustellen und abzustimmen. Dabei wurde betont, dass die Hochschule einen Beitrag zu dem im Kreisentwicklungskonzept formulierten Ziel „Gemeinwohl Region Kreis Höxter“ leisten möchte.
- November 2025
Absage durch das Büro des Bürgermeisters: Ein Gespräch zum genannten Zeitpunkt wurde seitens der Stadt als nicht zielführend eingeschätzt.
- November 2025
Wiederholtes Gesprächsangebot der TH OWL an den Bürgermeister, das Konzept Gemeinwohl-Campus vorzustellen. Es wurde seitens der Hochschule die Bitte ausgesprochen, Terminvorschläge für ein Treffen zu senden.
- Dezember 2025
Erneute Absage und Mitteilung, dass keine Terminvereinbarung seitens des Bürgermeisterbüros erfolgen werde.
- Februar 2026
Persönlicher Austausch zwischen Bürgermeister Hartmann und Projektleiter Dr. Harrach am Rande des Klaus Töpfer Umwelt-Symposiums zum Thema „Gemeinwohl-Campus“. Erneute Ablehnung weiterer Gespräche durch den Bürgermeister.
Pressemitteilung TH OWL



