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Wirtschaft

IHK Lippe blickt auf die Wirtschaft in 2026: Gegenseitiges Vertrauen zwischen Politik und Wirtschaft als neue Basis!

Die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) blickt zum Jahresstart 2026 mit einer klaren, positiven Botschaft auf die kommenden zwölf Monate: Die regionale Wirtschaft besitzt die Stärke und Innovationskraft für einen neuen Aufschwung, benötigt dafür jedoch verlässliche Rahmenbedingungen und Glaubwürdigkeit.Entstehendes Vertrauen ist die Grundlage für Investitionen, für sichere Arbeitsplätze und für wirtschaftliches Wachstum. Wenn Unternehmen verlässlich planen können und Entscheidungen transparent sowie nachvollziehbar sind, entsteht Zuversicht. Diese Zuversicht bildet den Nährboden für Aufbruchsstimmung – in den Betrieben ebenso wie in der gesamten Region.

IHK-Präsident Volker Steinbach betont, dass die lippischen Unternehmen ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung leisten wollen. „Unsere Betriebe stehen für Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und eine tiefe Verbundenheit mit der Region. Damit daraus echtes Wachstum entsteht, braucht es gegenseitiges Vertrauen: Wir Unternehmen bauen neues Vertrauen gegenüber der Politik auf, erwarten umgekehrt aber auch Vertrauen seitens der Politik in unser unternehmerisches Engagement. Wir müssen unsere Kräfte bündeln und gemeinsam bewegen, um den Standort wirtschaftlich wieder nach vorne zu bringen.“

Als Interessenvertretung der lippischen Wirtschaft setzt sich die IHK Lippe für die Anliegen der Unternehmen in den politischen Dialog ein und wirkt als verlässliche Brücke zwischen Wirtschaft und Politik für notwendige wirtschaftspolitische Impulse auf Bundes- und Landesebene. Neben der großen Politik misst die Kammer dabei auch der lokalen Ebene einen hohen Stellenwert zu. IHK-Hauptgeschäftsführerin Svenja Jochens unterstreicht die Bedeutung der regionalen Entscheidungsträger: „Viele wichtige Standortfaktoren werden direkt hier vor Ort gestaltet. Es sind die Spitzen in Städten und Gemeinden sowie des Kreises, die mit ihren Entscheidungen maßgeblich dazu beitragen, ob Unternehmen wachsen und investieren können.“

Jochens verspricht, dass die lippische IHK hierbei als konstruktiver Partner fungieren wird: „Nur gemeinsam können wir Lippe als attraktiven, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Standort weiterentwickeln. Dazu werden wir den Dialog mit unseren politischen Akteuren auf den unterschiedlichen Ebenen führen. Die IHK Lippe wird u.a. auch 2026 wieder Kommunale Wirtschaftsgespräche organisieren.“

2026: Die „Abiturientenlücke“ verschärft den Fachkräftemangel

Besorgnis äußert die IHK mit Blick auf den Ausbildungsmarkt im Jahr 2026. Zur ohnehin bestehenden „Azubi-Lücke“ kommt ab Mitte 2026 die sogenannte „Abiturientenlücke“ hinzu. Durch die Rückkehr zum Abitur nach 13 statt 12 Jahren (G9) fehlen landesweit rund 40.000 junge Menschen als potenzielle Auszubildende. „Diese Entwicklung trifft einen Ausbildungsmarkt, der bereits unter massivem strukturellem Druck steht“, erläutert Svenja Jochens. „Die Schulentwicklungsplanung gewinnt dadurch massiv an Bedeutung. Aus unserer Sicht müssen insbesondere die Berufskollegs als zentrale Säule der Fachkräftesicherung gestärkt und regionale Bildungsangebote verlässlich gesichert werden.“ Die IHK empfiehlt den Unternehmen in Lippe, angesichts dieser Zuspitzung frühzeitiger und breiter zu rekrutieren. Dabei sollten verstärkt neue Zielgruppen wie Studienzweifler, Berufskollegschüler sowie internationale Talente in den Blick genommen werden.

Kooperation als Schlüssel zum Erfolg

Trotz Hürden blickt die IHK Lippe optimistisch und dynamisch nach vorn. 2026 habe das Potenzial, ein Jahr des Aufbruchs zu werden. „Wenn wir gemeinsam Vertrauen zurückgewinnen, den Blick nach vorne richten und wieder mehr konsensorientiert statt konfrontativ agieren, wird aus Zuversicht neue Stärke“, so Volker Steinbach abschließend. „Die Unternehmen in Lippe stehen bereit – engagiert, innovativ und mit Verantwortung für unsere Heimat.“

PM IHK Lippe

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo im dritten Jahr. Er ist in Lemgo geboren und wohnt direkt am Marktplatz.
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