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Der neue Pumptrack ist eröffnet

Mit einem Knall der Konfettikanone ist am Sonntag der neue Pumptrack auf der Westalm feierlich eröffnet worden. Nach diesem Startschuss eroberten zahlreiche Sportlerinnen und Sportler mit Bikes, Skateboards und Scootern die hügelige Bahn und zeigten, dass das Konzept aufgeht: Verschiedene Altersgruppen und alles, was Räder hat, finden auf der neuen Anlage die passende Herausforderung.

Bürgermeister Markus Baier dankte in einer kurzen Rede den Planern für die gelungene Anlage, den Fördergebern und Sponsoren sowie auch den Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs, die an der Gestaltung und den Erdarbeiten beteiligt waren. Die Stadt Lemgo hatte von den Kosten in Höhe von 160.000 Euro einen Eigenanteil von 14.000 Euro getragen, 10.000 Euro gaben Sponsoren dazu. Der Rest war durch das Förderprogramm Moderne Sportstätte 2022 finanziert worden. Einige Sponsoren waren zur Eröffnung vor Ort.

Vorab hatte es vor allem um den Standort außerhalb der Innenstadt Diskussionen gegeben. Die Entscheidung für die Westalm am Westende der Herforder Straße verteidigte Alexander Wegener, Vorsitzender des Stadtsportverbandes: „Der Pumptrack steht nicht ohne Grund hier“. Er betonte die gute Erreichbarkeit für die umliegenden Ortsteile und das Blumenviertel. Zudem gehe es darum, den Sportplatz durch die erweiterte Nutzung aufzuwerten und für die Zukunft zu erhalten, als reiner Fußballplatz mit zwei Spielfeldern wäre das keineswegs gesichert.

Von links: Dennis Helms, Johannes Herden (beide TV Lemgo, Abteilung Hansetrails), Alexander Wegner (1. Vors. Stadtsportverband Lemgo), Martin Gasse (Gasse Schumacher Partnerschaft Landschaftsarchitekten), Bürgermeister Markus Baier, Jessi Lübke (Firma pumptrack.de), Friedhelm Böger (Präsident des Kreissportbundes Lippe), Janik Wiemann (Vorsitzender des Sportausschusses) und Dirk Bensel (stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses) bei der Eröffnung des Lemgoer Pumptracks. (Foto: Alte Hansestadt Lemgo)

Friedhelm Böger vom Kreissportbund hob die öffentliche und kostenlose Zugänglichkeit des Pumptracks hervor, die Nutzbarkeit für jede Altersstufe und dass der Pumptrack sogar inklusiv sei – denn auch sportliches Fahren mit dem Rollstuhl sei darauf möglich.

Noch ehe sich der Konfettiregen gesenkt hatte, ging es buchstäblich rund auf der Anlage. Und nachdem schon die Entstehung des Pumptracks ein Gemeinschaftswerk war, zeigte sich auch bei den Nutzerinnen und Nutzern ein guter Zusammenhalt: Egal wie professionell und rasant die Einen bereits unterwegs waren, nahmen doch alle Rücksicht auf jene, die gerade erst vorsichtig mit Roller oder Kinderfahrrad die Hügel und Kurven erkundeten. Mit viel Spaß wurde die Eröffnung nach dem offiziellen Teil bei Currywurst, Eis, Getränken und musikalischer Begleitung durch den Verein „Forward“ weiter gefeiert.

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