Lernen im Grünen: Die Topehlen-Schule öffnet ihren Schulgarten
Lemgo. Wenn sich am 31. Mai von 11 bis 18 Uhr das Gartentor der Topehlen-Schule öffnet, zeigt sich, wie Unterricht im 21. Jahrhundert aussehen kann: praxisnah, naturverbunden und zukunftsorientiert. Im Rahmen der Aktion „Offene Gärten in Lippe“ wird der 2.000 Quadratmeter große Schulgarten zur Bühne für Biodiversität und Bildung.
Zwischen Hochbeeten, Naschgarten und grünem Klassenzimmer erfahren Gäste, wie ökologische Prinzipien in pädagogische Konzepte übersetzt werden. Lehrkräfte erläutern, wie Insektenhotels, Totholzhaufen und Blühstreifen nicht nur Lebensräume schaffen, sondern zugleich Anlass für naturwissenschaftliche Beobachtungen, Sprache im Kontext und handlungsorientiertes Lernen geben.
Die Topehlen-Schule ist Mitglied im Netzwerk „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ und wurde für ihr naturpädagogisches Konzept mehrfach ausgezeichnet. Der Schulgarten gilt dabei als lebendiges Labor: Hier entstehen Lernanlässe, die Wahrnehmung schärfen, Selbstwirksamkeit fördern und Teamarbeit stärken – Kompetenzen, die weit über den Gartenzaun hinauswachsen.
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, zu flanieren, fachsimpeln und entspannen – und vielleicht die eine oder andere Idee für den eigenen Balkon oder Garten mitzunehmen. Führungen und Gesprächsangebote bieten Einblicke in die praktische Umsetzung von Biodiversitätsschutz an Schulen. Der Eintritt ist frei; Spenden zur Unterstützung weiterer Gartenprojekte sind willkommen.
- Termin: Sonntag, 31. Mai, 11–18 Uhr
- Ort: Schulgarten der Topehlen-Schule
- Angebot: Führungen, Fachgespräche, Ruhebereiche, Impulse für nachhaltiges Gärtnern. Kleine Snacks und Getränke werden bereitgehalten.
Ein Tag, der zeigt: Bildung kann blühen – wenn man ihr Raum gibt.
PM Stiftung Eben Ezer



