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Pressemitteilungen

Pressemitteilung der CDU Lemgo zur Sonders itzung des Ausschusses für Gesundheit und
Soziales der Alten Hansestadt Lemgo mit dem Thema Schließung der Orthopädie und
Unfallchirurgie in Lemgo

Die Schließung der beiden Abteilungen in Lemgo ist im Aufsichtsrat der Klinikum Lippe GmbH mit großer
Mehrheit gefällt worden. Sowohl die Vertreter der im Kreistag vertretenen Parteien, als auch Arbeitnehmervertreter haben diese Entscheidung mitgetragen. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist der Landrat Dr. Axel Lehmann (SPD), der im Kreistag Lippe durch eine Mehrheit aus SPD und Bündnis90/Die Grünen getragen wird.


Eben jene Lemgoer Parteien haben jetzt gemeinsam mit der BfL ein Sondersitzung zu genau dieser Thematik beantragt, damit sich die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit und Soziales eine Meinung dazu bilden können. Dies erscheint aus unserer Sicht etwas seltsam, denn in den beiden erstgenannten Fraktionen sitzen Mitglieder, die sowohl ein Mandat im Kreistag als auch im Lemgoer Stadtrat haben. Man könnte sich durchaus die Frage stellen, ob sie zum Zeitpunkt der Entscheidung in der Kreistagsfraktion noch keine Meinung hatten? Oder kann es sein, dass sie darüber nicht richtig informiert waren?
Auf der Suche nach möglichen Erklärungen kann man durchaus andere Entscheidungen der jüngsten
Vergangenheit heranziehen. Beim gerade mit Mehrheit aus SPD/GRÜNEN/BfL beschlossenen Schülerticket haben wir gesehen, dass Entscheidungen die SPD und GRÜNE im Kreistag treffen, im Stadtrat nachfolgend umgesetzt werden – ohne auf die lokal entstehenden Kosten oder Gegebenheiten zu schauen.
Man ist geneigt sich zu fragen, ob bei in der Bevölkerung möglicherweise unpopulären Entscheidungen dieses Vorgehen nun anders ist? Wir kommen zu dem Schluss, dass es nicht sehr redlich erscheint über eine Entscheidung die im Aufsichtsrat mit einem Landrat der SPD und im Kreis mit Rot-Grüner Mehrheit getroffen wurde, jetzt hier in Lemgo Krokodilstränen zu vergießen.

Uns als Lemgoer CDU ist vollkommen bewusst, dass die Entscheidung für die Schließung der Orthopädie und der Notfallchirurgie keine Entscheidung ist, die hier in Lemgo gefällt wurde. Dennoch bekennen wir uns klar dazu, dass der Standort Lemgo mit einer 24/7 zur Verfügung stehenden Notfallambulanz dauerhaft erhalten bleibt.
Darüber hinaus unterstützen wir die Forderung, dass solche Entscheidungen unter deutlich besserer
Kommunikation und Einbindung mit den Mitarbeitern getroffen werden. Das Personal, dem gerade in Corona-Zeiten extrem viel abverlangt wurde, ist bei solchen tiefgreifenden Veränderungsprozessen mitzunehmen und nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen!
Die Kreis-CDU wird daher einen Antrag einbringen, eine 24-stündige, an 7 Tagen die Woche einsatzbereite Notaufnahme in Lemgo dauerhaft sicherzustellen und zusätzliche Investitionen in die am Standort Lemgo verbleibenden Abteilungen vorzunehmen. Dies soll das Klinikum Lippe am Standort Lemgo und seine Mitarbeiter nicht nur erhalten, sondern für die Zukunft stärken. Die Lemgoer Vertreter der Rot-Grünen-Koalition sind herzlich eingeladen, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und dieser konkreten Stärkung des Krankenhausstandortes Lemgo zuzustimmen.

Pressemitteilung: Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Lemgo

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