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„Ich handelte wie ich handeln musste“ – Vortrag über den Lemgoer Widerstandskämpfer Willy Langenberg

Am Samstag, 18. April 2026, laden die Lemgoer Grünen zu einem eindrucksvollen Vortragsabend über den Widerstand im Nationalsozialismus ein. Unter dem Titel „Ich handelte wie ich handeln musste“ stellt Detlef Höltke die bewegende Lebensgeschichte des Lemgoer Widerstandskämpfers Willy Langenberg vor.

Langenberg, 1910 in Lemgo geboren, stellte sich schon früh offen gegen die Nationalsozialisten – mutig, kompromisslos und unter hohem persönlichen Risiko. Nach ersten Gefängnisaufenthalten und einer spektakulären Flucht aus der Haft schloss er sich dem organisierten Widerstand an. Seine Geschichte ist geprägt von außergewöhnlichem Mut, dramatischen Wendungen und einer tragischen Liebesgeschichte: 1944 befreite er gemeinsam mit einem Mitstreiter seine Verlobte aus der Gestapo-Haft – eine waghalsige Aktion, die tödlich endete. Wenige Tage später nahm sich auch Langenberg das Leben.

Der Vortrag von Detlef Höltke beleuchtet diese außergewöhnliche Biografie und ordnet sie historisch ein. Zudem gibt er Einblicke in die Arbeit des Vereins Stolpersteine und Frenkel-Haus in Lemgo e.V. sowie in die Geschichte der Stolpersteine als wichtige Form der Erinnerungskultur.

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 18. April 2026, um 18:00 Uhr im Frenkel-Haus, Gedenk- und Begegnungsstätte, Echternstraße 70 in Lemgo statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen sind möglich unter gruene-lemgo.de.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich mit diesem bewegenden Kapitel der lokalen Geschichte auseinanderzusetzen.

‚Stolperstein Willy Langenberg

PM Grüne Lemgo

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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