TBV Lemgo Lippe erhält auch 2026 das Jugendzertifikat
Der TBV Lemgo Lippe gehört zu den 19 Proficlubs der DAIKIN Handball-Bundesliga (DAIKIN HBL) und der 2. HBL, die das renommierte Jugendzertifikat 2026 erhalten haben. Die Handball-Bundesliga GmbH vergibt dieses Gütesiegel für nachhaltige und qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit. Der TBV Lemgo Lippe ist damit erneut unter den zertifizierten Vereinen der DAIKIN HBL, neben Clubs wie den Füchsen Berlin, dem SC Magdeburg oder dem THW Kiel.
TBV-Jugendkoordinator Lasse Bracksiek freut sich: „Wir sind natürlich alle sehr glücklich und stolz über den erneuten Erhalt des Jugendzertifikats. Dies unterstreicht, dass im gesamten Verein große Anstrengungen unternommen werden, um die nach wie vor sehr hohen Kriterien und das hohe Anforderungsprofil zu erfüllen. Geschäftsführung, Trainer und Betreuer im TBV-Talentehaus spielen dabei alle eine extrem wichtige und große Rolle. Als einziger Verein in Westfalen das Jugendzertifikat erhalten zu haben, macht uns stolz und setzt uns von anderen etablierten Jugendzentren in Westfalen ab. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass wir weiter hart und gemeinsam an den Kriterien für die nächsten Jahre arbeiten müssen. Wir sind gut aufgestellt und ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft die nächsten Schritte gehen werden.“
Über das Jugendzertifikat: Das Jugendzertifikat wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und 2008 erstmals vergeben. Ziel ist es, die qualitative und kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Proficlubs langfristig sicherzustellen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der HBL GmbH und den Proficlubs werden bestmögliche Rahmenbedingungen für deutsche Nachwuchsspieler geschaffen. Junge Handballer sollen sich so zu Leistungsträgern und Spitzenspielern in den beiden Bundesligen sowie perspektivisch zu Nationalspielern entwickeln können.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden zahlreiche Kriterien geprüft. Dazu zählen unter anderem die Anstellungsverhältnisse und Qualifikationen der verantwortlichen Nachwuchstrainerinnen und -trainer, bestehende Schulkooperationen zur Umsetzung von Vormittagstrainingseinheiten sowie Konzepte zur individuellen Förderung besonders entwicklungsfähiger Talente. Die Ordnung zur Erteilung des Jugendzertifikats ist unter www.daikin-hbl.de/de/hbl/nachwuchs/das-jugendzertifikat einsehbar.
Proficlubs, die das Jugendzertifikat nicht beantragen oder nach Prüfung nicht erhalten, zahlen in einen Fonds ein. Die daraus generierten Mittel kommen Projekten zugute, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport insgesamt fördern. Dazu zählen unter anderem Trainersymposien, Treffen von Nachwuchskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie weitere Maßnahmen und Veranstaltungen zur nachhaltigen Entwicklung des Jugendhandballs.
Vergeben wird das Jugendzertifikat jährlich von der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga. Grundlage für die Entscheidungen sind die Stellungnahmen des Zertifizierungsausschusses, dem Frank Bohmann (Geschäftsführer HBL GmbH), Jochen Beppler (Chef-Bundestrainer Nachwuchs, DHB) und Marie Küppers (Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH) angehören.



