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Typisch lippisch: Kindheit in Lippe in der Nachkriegszeit

Lippe ist ein kleines Land mit langer Geschichte. Aber was ist denn eigentlich typisch lippisch? Ostern 1945 war Lippe bereits von den alliierten Truppen besetzt. In den Straßen der größeren Ortschaften und der Städte beherrschten fremde Soldaten das Bild. Doch das Leben ging weiter – auch für die Kinder. Wie sah eine Kindheit in Lippe in der Nachkriegszeit aus? Anhand von biografischen Erinnerungen wirft Dr. Imke Tappe-Pollmann, Mitarbeiterin des Lippischen Landesmuseums Detmold, am Donnerstag, den 30. November, um 15 Uhr im Café Vielfalt in der Lemgoer Mittelstraße einen Blick zurück.

In den ersten Monaten nach Kriegsende blieben die Schulen zum Teil geschlossen; die Kinder spielten auf den Straßen „Hüpkern“, halfen der Mutter beim „Erbsenkröhlen“ oder bei der Beschaffung von Lebensmitteln. Viele erinnerten sich an die Hoover-Schulspeisung. Manche Kinder sammelten Brennholz mit ihren Eltern oder halfen beim Kohlenklau. Selbstgenähtes und Weitervererbtes anstatt Markenkleidung, Nützliches oder eine Kleinigkeit zu Weihnachten anstatt eines großen Gabentisches – diese und weitere Aspekte werden bei dem Vortrag zur Sprache kommen. Während der kostenfreien Veranstaltung wird Kaffee und Mineralwasser im Kaminzimmer des Café Vielfalt bereitgestellt. Organisiert wird die Vortrag vom Generationenbeirat Lemgo in Kooperation mit der Stadt Lemgo.

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