Schülerinnen und Schüler entwickeln Spiele für Klima-Rallye
Die Flut der Bega kommt und die Lemgoer Innenstadt muss vor dem Hochwasser gerettet werden – zum Glück ist das nur eines der spielerischen Szenarien aus einer neuen digitalen Klima-Rallye. Die Rallye entsteht gerade als LEADER-Projekt der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern aus Lemgo, der Technischen Hochschule OWL und der Stätte der Begegnung e.V. Im Frühling soll die kostenlose, barrierefreie Rallye durch die Lemgoer Innenstadt an den Start gehen.
In ihrer Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums gemeinsam Ideen für den Inhalt der Spiele ausgearbeitet. An geeigneter Stelle kamen auch Experten dazu, die beispielsweise den richtigen Umgang mit Hochwasser und Mülltrennung zu erklären. Das gewonnene Wissen haben die Kinder und Jugendlichen in die Spielideen einfließen lassen, um diese möglichst realistisch zu machen.
In der ersten Phase des Projekts waren bereits im vergangenen Jahr die ersten Spielideen unter anderem mit Schülerinnen und Schülern des EKGs sowie mit Beteiligten von der Stiftung Eben-Ezer und des Kreises Lippe erarbeitet worden. Diese Vorbereitung war aus dem Regionalbudget der LEADER-Region „3 L in Lippe“ gefördert worden. Für die Weiterentwicklung und tatsächlich Umsetzung jetzt wurde die Einstufung und Förderung als LEADER-Projekt bewilligt.
Im Laufe des Julis wird es ein Nachtreffen geben, damit die Schülerinnen und Schüler die erste Umsetzung ihrer Arbeit noch vor den Sommerferien sehen können. Die Software-Firma „fabbrain“ ist mit der Programmierung beauftragt und lässt aus den Ideen echte Spiele werden. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant, damit die Rallye passend zum Frühjahrwetter an den Start gehen kann.
Ronja Post, Klimaschutzbeauftragte der Stadtverwaltung, freut sich über viele Mitstreiter für das Projekt: „Die Klima-Rallye wird von einigen Schultern getragen, was ein tolles Zeichen ist. Die Förderung mit EU-Mitteln kommt von der „3L in Lippe“-LEADER-Region, die Workshoparbeit übernimmt der Verein Stätte der Begegnung. Das Testen der Nutzerfreundlichkeit auch mit Blick auf Barrierefreiheit übernehmen Prof. Dr.-Ing. Michael Minge von der TH OWL und seine Studierenden der Innovationspsychologie. Und dann sind natürlich die wichtigen Spieleideen von den Schülerinnen und Schülern des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums, von der Stiftung Eben-Ezer und vom Kreis Lippe gekommen. Das ist eine starke Gemeinschaftsleistung.“
PM Stadt Lemgo
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