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Liebe oder Last? Der Endspurt läuft: Letzte Chance für die beliebte Denkmal-Ausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Jetzt Führungen, Vorträge und Mitmach-Aktionen buchen!

Lemgo. Der Countdown läuft! Noch genau vier Wochen lang können Interessierte die beliebte Sonderausstellung “Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal” der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erleben, und zwar dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. Die letzte Gelegenheit für einen Ausstellungsbesuch besteht am Sonntag, 5. Juli.

Bis zum Ende des Ausstellungszeitraums bietet das Museum noch drei spannende Vorträge an. Am Donnerstag, 11. Juni, dreht sich bei dem Historiker Heinrich Stiewe ab 18 Uhr alles um die fachgerechte Sanierung eines Blomberger Fachwerkhauses. Am Freitag, 19. Juni, spricht Prof. Dr.-Ing. Birgit Franz um 17 Uhr über das Thema “Baudenkmale klug transformieren”. Um die “Revitalisierung des Hanse Hofs” geht es am Donnerstag, 2. Juli. Um 18 Uhr spricht der Referent Guido Kramp über neues Leben im Denkmal.

Darüber hinaus stehen in Kürze noch zwei öffentliche und kostenfreie Führungen auf dem Programm, und zwar am Sonntag, 14. Juni, und am Sonntag, 27. Juni, jeweils um 11 Uhr.

Doch damit nicht genug. Passend zur Sonderausstellung hat sich das Weserrenaissance- Museum Schloss Brake zwei museumspädagogische Mitmach-Programme einfallen lassen. Zahlreiche Kindergärten und Grundschulen sind bereits in den Genuss von dem Angebot “SCHAUmal, DENKmal, MACHmal” gekommen. Nach einem kurzweiligen Rundgang durch die Ausstellung dürfen die Kinder selbst ein zuckersüßes Denkmal aus Keksen bauen oder einen Fröbelturm errichten.

Bei allen Programmen wird um vorherige Anmeldung gebeten unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de.

Unabhängig von den verschiedenen Angeboten kann man die Sonderausstellung auch auf eigene Faust erkunden. Freuen kann man sich auf eine mehrfach ausgezeichnete Mitmachausstellung für die ganze Familie rund ums Thema Denkmal. Für die einen sind sie Heimat, Wahrzeichen und Kulturgenuss. Für die anderen sind sie ein Dorn im Auge: alt, unbequem, teuer. Beim Thema Denkmal und Denkmalschutz scheiden sich die Geister. Fast nirgendwo gibt es so viele Missverständnisse und Irrtümer wie im Denkmalschutz.

Diese einzigartige, hochmoderne und multimediale Ausstellung wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das kontroverse Thema Denkmalschutz und gibt Antworten auf viele Fragen, irrtümliche Annahmen oder gängige Vorurteile, die so noch nirgendwo beantwortet worden sind.

In sechs interaktiven Stationen macht die Ausstellung die „Baustelle Denkmal“ lebendig und spannend nachvollziehbar. Es wird klar, wie ein Denkmal eigentlich ein Denkmal wird und welchen Gefahren Denkmale ausgesetzt sind. Außerdem begegnet man per Video Denkmaleigentümern und Werkstätten von Handwerkern. Viele lustige und ungewöhnliche Denkmalschutz-Tatsachen und Aktionen zum Selbstentdecken warten auf die Besucherinnen und Besucher. Dabei können sie sogar selbst zum fiktiven Sprengmeister werden.

“Darüber hinaus stellen wir äußerst spannende historische Aufnahmen vom Schloss Brake aus der Zeit zwischen 1900 und 1924 aus”, betont Museumsleiterin Silvia Herrmann. Die schwarz-weiß-Fotos stammen allesamt vom Stadtarchiv Lemgo. Im zweiten Ausstellungsraum sind außerdem eindrucksvolle Farbfotos der zahlreichen Denkmale des Landesverbandes Lippe an den Wänden zu sehen. Dazu zählen unter anderem das Hermannsdenkmal, die Externsteine, das Landestheater Detmold und viele weitere eindrucksvolle Gebäude.

PM WRM Schloss Brake

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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