Lesung: Manuela Kramp „Ein Leben lang Flüchtling“ im Rathaus Lemgo

Aufgrund der hohen Nachfrage im Februar diesen Jahres wird Manuela Kramp ein weiteres Mal ausgewählte Passagen aus ihrem Buch „Ein Leben lang Flüchtling“ vorlesen und auf Grundlage einer Diashow über die Reise, die sie mit ihrem Vater in dessen alte Heimat unternahm, berichten. Die Lesung findet diesmal im Großen Sitzungssaal im Lemgoer Rathaus statt, am 13.10.2026 |Beginn: 18:00 Uhr
Ihr Vater, Georg Kramp, damals sieben Jahre alt, erlebte brutale Kriegsereignisse und die Vertreibung aus seiner Heimat in Pommern nach Ende des Zweiten Weltkriegs. 1949 kam die Familie in Lemgo-Lieme an. In der neuen Umgebung in Westdeutschland fehlte es an Akzeptanz; selbst Jahrzehnte später wurde der mittlerweile erfolgreiche Unternehmer und fünffache Familienvater nicht selten als „Flüchtling“ angesehen. Als Georgs Kinder erwachsen sind, erfahren sie von einem seiner dramatischsten Erlebnisse aus der Kriegskindheit. Das veranlasst Manuela Kramp, sich intensiv mit Georgs Geschichte auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit ihrem Vater reist sie in die Vergangenheit, um das, was ihn belastet, zu verstehen und eine unbewusste Weitergabe seiner Traumata an die nachfolgende Generation zu beenden.
Bei ihrer Lesung im Rathaus wird Manuela Kramp ausgewählte Passagen aus ihrem Buch vorlesen und auf Grundlage einer Diashow über die Reise, die sie mit ihrem Vater in dessen alte Heimat unternahm, berichten.
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich über die Homepage der VHS Detmold-Lemgo
Veranstalter: Stadtarchiv Lemgo in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo und der Gedenkstätte Frenkel-Haus
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