FDP verknüpft Hochschulbesuch mit Initiative für klimafreundliche Kraftstoffe

Lemgo. Die FDP-Fraktion Lemgo hat die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) besucht und sieht in ihr einen zentralen Motor für Innovation und Fachkräftesicherung in der Region. Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Krahl stellte der Fraktion aktuelle Entwicklungen, Forschungsprojekte und Zukunftspläne der Hochschule vor.
Die TH OWL zählt rund 5.700 Studierende und ist mit mehreren Standorten in Ostwestfalen-Lippe vertreten. Neben der Lehre spielt insbesondere der Technologietransfer eine zentrale Rolle. „Projekte wie die SmartFactory OWL oder das Centrum Industrial IT zeigen, wie eng Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten,“ so Hochschulleiter Krahl.
Hier entstehen Lösungen für zentrale Zukunftsfragen wie Digitalisierung, nachhaltige Produktion und neue Mobilitätskonzepte.
„Die TH OWL ist ein zentraler Innovationstreiber für unsere heimische Wirtschaft“, sagte die FDP-Fraktionsvorsitzende Barbara Schiek-Hübenthal. „Hier wird nicht nur geforscht, sondern Wissen direkt in die Praxis übertragen.“
Auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel komme der Hochschule eine wichtige Rolle zu. „Eine starke Hochschule ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke. Die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und die Förderung von Innovationen gehen hier Hand in Hand“, so Schiek-Hübenthal weiter
Besonders im Fokus standen u.a. praxisnahe Forschungsansätze.
Ein konkretes Beispiel dafür sei die Entwicklung regenerativer Kraftstoffe. Diese könnten durch CO2-Einsparung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, insbesondere im bestehenden Fahrzeugbestand.
Die FDP hat daher nach ihrem Besuch eine Anfrage zum möglichen Einsatz regenerativer Kraftstoffe im städtischen Fuhrpark gestellt.
„Gerade bei bestehenden Dieselfahrzeugen brauchen wir pragmatische Lösungen für mehr Klimaschutz“, erklärte Schiek-Hübenthal. „Wenn innovative Kraftstoffe, an deren Entwicklung die TH OWl mitgewirkt hat, hier einen Beitrag leisten können, sollten wir diese Chance nutzen.“
Die FDP sieht darin ein Beispiel dafür, wie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung direkt in kommunalpolitisches Handeln übersetzt werden können. „Wir wollen gute Ideen nicht nur diskutieren, sondern auch konkret vor Ort umzusetzen“, so Schiek-Hübenthal.
Pressemitteilung FDP Lemgo



