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Eilmeldung: Lemgo greift nach den Sternen – Bewerbung für Olympia 2040 steht!

Lemgo. Sensation am Abteigarten: Was gestern noch wie ein ferner Traum klang, ist heute offiziell. Die Alte Hansestadt Lemgo bewirbt sich offiziell als Ausrichter für die Olympischen Sommerspiele 2040. Nachdem Metropolen wie Paris oder Los Angeles vorgelegt haben, will Lemgo zeigen, dass „Lippe Weltklasse“ kann.

Hier sind die ersten Details aus dem (streng geheimen) Konzeptpapier:

Die Sportstätten: Kurze Wege, maximale Effizienz

Vergessen Sie Milliarden-Investitionen in neue Stadien. Das Organisationskomitee setzt auf Nachhaltigkeit und das, was da ist:

  • Segeln: Findet auf dem Schlossgraben in Brake statt. Die Windverhältnisse hinter dem Schloss gelten unter Experten als „tückisch, aber fair“.
  • Radrennen: Der Stadtwall wird zur Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut. Die Kopfsteinpflaster-Passagen in der Innenstadt werden als „Lippisches Paris-Roubaix“ vermarktet.
  • Schwimmen: Die Qualifikationen steigen im Eau-Le, während das Finale in den Försterteichen stattfindet – inklusive natürlicher Hindernisse wie Enten und gelegentlichem Algenbewuchs für den extra Kick.
  • Beachvolleyball: Der Marktplatz wird kurzerhand mit 500 Tonnen feinstem lippischem Sand aufgeschüttet.

Logistik & Unterkunft

Statt eines teuren Olympischen Dorfes setzt Lemgo auf Gastfreundschaft. Sportler aus aller Welt werden in den örtlichen WGs und bei gastfreundlichen Lemgoern untergebracht. „Ein Bett, ein Pickert, eine Goldmedaille“ lautet das Motto.

Der Transport zwischen den Sportstätten erfolgt stilecht mit dem Stadtbus, der für den Zeitraum der Spiele im 2-Minuten-Takt verkehrt (sofern die Baustellen in der Stadt bis 2040 fertig sind).

Das Maskottchen

Anstelle von abstrakten Figuren wird „Lemi, der olympische Strohsemmel“ die Spiele repräsentieren. Er trägt eine kleine Fackel und sieht aus der Ferne fast aus wie ein Diskus – was zu spannenden Verwechslungen beim Leichtathletik-Finale auf dem Jahnplatz führen könnte.


„Wir haben das Know-how, wir haben die Leidenschaft und wir haben genug Parkplätze am Regenstorplatz – zumindest für die Eröffnungsfeier“, so ein Sprecher aus dem Rathaus (der anonym bleiben möchte).

Offizielle Stellungnahmen zur Bewerbung „Lemgo 2040“

Aus dem Bürgermeisterbüro der Hansestadt Lemgo:

„Wir haben lange gerechnet. Wenn wir die Mittelstraße für den Marathon sperren und das Kugelstoßen im Abteigarten stattfindet, sparen wir uns die teuren Neubauten. Paris hat die Seine, wir haben die Bega – und für das Synchronschwimmen reicht zur Not auch das Nichtschwimmerbecken im Eau-Le. Lemgo ist bereit für den großen Wurf! Einziger Wermutstropfen: Das IOC besteht auf alkoholfreiem Bier in den Stadien. Da müssen wir nochmal nachverhandeln.“

Aus der Stadtverwaltung (Fachbereich Stadtentwicklung, anonym):

„Logistisch ist das ein Klacks. Wir stellen einfach zwei weitere Stadtbusse in Dienst und bitten die Anwohner, ihre Fahrräder für die Athleten zur Verfügung zu stellen. Die größte Herausforderung wird die Digitalisierung: Wir arbeiten fieberhaft daran, dass man die Ergebnisse bis 2040 per Fax abrufen kann. Und was die Unterkünfte angeht: Die Lemgoer sind gastfreundlich, da rückt man in den WGs halt mal zusammen.“

Der Stadtsportverband Lemgo:

„Olympia 2040 ist die Chance für unsere lokalen Vereine. Wir schlagen vor, dass Bogenschießen direkt vorm Pulverturm auszutragen und das Ringen auf den Marktplatz zu verlegen, direkt vor die Außengastronomie. Das erhöht die Zuschauerbindung. Wir sind sicher: Der lippische Pickert wird zur neuen Standardnahrung für Hochleistungssportler weltweit. Wer das überlebt, holt Gold!“

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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