Das Hermanneum schließt vorübergehend
Im Februar schließt das Hermanneum für bauliche Verbesserungen
Detmold, 22. Januar 2026. Das Hermanneum am Hermannsdenkmal, das den Besucherinnen und Besuchern die Geschichte des Denkmals und seines Vorbilds Arminius erlebbar macht, wird von Montag, dem 02. Februar 2026 bis Freitag, dem 27. Februar 2026 für den Publikumsverkehr geschlossen. Die vorübergehende Schließung erfolgt aufgrund von Bauarbeiten, um die Akustik im Raum zu optimieren. „Im täglichen Betrieb konnten wir feststellen, dass die Tonqualität für die Besucherinnen und Besucher noch verbessert werden muss, damit sich alle wohlfühlen. Besonders im Eingangsbereich bei den ’sprechenden Bilderrahmen‘ ist nicht immer alles gut zu verstehen. Das wollen wir mit dem Einbau zusätzlicher schallschluckender Materialien in den Griff bekommen”, erklärt Jörg Düning-Gast, Verbandsvorsteher des Landesverband Lippes.
Zu den baulichen Maßnahmen gehört unter anderem die Anbringung einer speziellen Deckenbekleidung im Ausstellungsbereich sowie an der Außenwand des Kinos. „Diese gezielten baulichen Verbesserungen dienen dazu, Nachhall möglichst zu verhindern, den Geräuschpegel zu senken und dadurch den Aufenthalt im Hermanneum noch angenehmer zu gestalten. Wir erwarten, dass die Inhalte dadurch zukünftig noch eindringlicher zu erleben sind”, erklärt Andreas Prange, betreuender Architekt aus der Infrastrukturabteilung des Landesverbandes. Um die Maßnahmen ohne große Einschränkungen für die Gäste durchzuführen, wird daher die ruhigere Wintersaison genutzt. Für alle anderen Einrichtungen rund um das Hermannsdenkmal gelten die jeweiligen Winteröffnungszeiten.
Abbildung: Das Hermanneum mit geschlossenen Türen (Foto:LVL)
Hintergundinformation Hermannsdenkmal:
Das Hermannsdenkmal ist eines der bekanntesten und beliebtesten Denkmäler in Deutschland. Das von Ernst von Bandel erbaute und 1875 fertiggestellte Denkmal ist heute ein Mahnmal für Frieden und Völkerverständigung. Rund 500.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich zum Denkmal. 2009 wurde die Waldbühne am Hermannsdenkmal errichtet. In einem idealen Waldareal zu Füßen des Denkmals gelegen, bietet sie eine faszinierende Kulisse für Konzerte, Comedy-Shows oder das beliebte Mondscheinkino.
Der Landesverband Lippe ist Sachwalter des Hermannsdenkmals. Über das Hermannsdenkmal hinaus zählen zu den bedeutenden Einrichtungen und Vermögenswerten des Landesverbandes Lippe: die Externsteine, das Lippische Landesmuseum Detmold, die Lippische Landesbibliothek Detmold, das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, die Lippische Kulturagentur, die Burg Sternberg, Denkmäler, Immobilien und Domänen, rund 15.900 Hektar naturnah und nachhaltig bewirtschafteter Wald sowie rund 3.300 Hektar landwirtschaftliche Flächen.
PM LVL



