Lemgo. Widerstand nach Ruhestörungen
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02./03.05.2026) wurde die Polizei wiederholt gerufen, da größere Gruppen Jugendlicher lärmend auffielen. Sobald sie des Platzes verwiesen wurden, sammelten sie sich an anderen Orten.
Als Einsatzkräfte um 00:45 Uhr den Bereich Langenbrücker Tor bestreiften, fiel ihnen ein 16-Jähriger auf. Als sie die Personalien des Jugendlichen feststellen wollten, versuchte er sich der Maßnahme zu entziehen und beleidigte einen Polizeibeamten, der ihn festhielt, wiederholt. Eine Gruppe von etwa 30 Jugendlichen und Heranwachsenden begann sich mit dem 16-Jährigen zu solidarisieren und die eingesetzten Einsatzkräfte anzuschreien und zu fotografieren oder filmen. Als die polizeilichen Einsatzkräfte den Jugendlichen zur Übergabe an die Erziehungsberechtigten mit auf die Polizeiwache nehmen wollten, leistete er Widerstand. Schließlich konnte er unverletzt zu Boden gesprochen und anschließend fixiert werden. Ein Diensthundführer und sein Hund unterstützten die Maßnahme.
Sofortverstärkungskräfte waren notwendig, um den Platz von der Gruppe junger Menschen zu räumen, die sich stark solidarisierten und dadurch die Abfahrt des Streifenwagens mit dem 16-Jährigen nicht sicher zuließen. Nachdem die eingesetzten Kräfte den Platz geräumt hatten, wurde der Jugendliche auf die Wache gebracht und einer erziehungsberechtigten Person übergeben. Die Ermittlungen dauern an.
Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten blieben unverletzt.
PM Polizei Lippe


