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Lemgoerin liest aus ihrem 1. Buch – Wo ich (nicht) sein sollte

Lemgo. Scham hat viele Orte – Bildung, Liebe, Heimat, Glaube, Geld. Jahrelang sammelt die Lemgoerin Sara Mari Blom Orte wie diese, bis ihr auffällt: fast alle ihre Schamorte haben mit ihrer Herkunft zu tun – und damit, dass sie diese scheinbar verlassen hat.

In ihrem Buch “Wo ich (nicht) sein sollte” fragt sie nach den emotionalen Konsequenzen des sogenannten Bildungsaufstiegs. Dieser vielfach angepriesenen Erfolgsgeschichte stellt die Autorin ihre Erlebnisse von Klassismus und innerer Zerrissenheit entgegen. Und sie stellt einen unerbittlichen Hauptakteur vor, der ihr (Er)Leben prägt: Scham.

Die Lemgoerin Sara Mari Blom liest am Mittwoch, 6. Mai um 18:00 Uhr aus ihrem Buch „Wo ich (nicht) sein sollte“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und miteinander in den Austausch zu kommen.

Die Lesung, die von der VHS Detmold-Lemgo in Kooperation mit dem Museum Hexenbürgermeisterhaus organisiert wird, findet im anno1578 in der Mittelstraße 70 statt. Eine Anmeldung über die VHS Lemgo ist erforderlich, da die Platzzahl begrenzt ist. Der Eintritt ist frei.

„Es gibt Texte übers arm sein, die mich völlig kaltlassen. Und dann gibt es solche, die haben einen Körper, einen Atem, ein Herz. Das ist so einer. Mit großer Präzision und unkorrumpierbarem Blick seziert Sara Mari Blom ihre Geografie der Scham – und benennt soziale Verhältnisse als ihre Ursache. Absolute Leseempfehlung!“ (Olivier David)

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Nähere Informationen und Anmeldungen unter Tel. 05231/977-8030 oder im Internet unter www.vhs-detmold-lemgo.de.

PM VHS Detmold Lemgo

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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