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Gemeinde Kalletal treibt Entwicklung der ehemaligen Ziegelei in Hohenhausen voran

Rat beschließt einstimmig die Fortführung der Planungen für eines der größten Brachflächenareale der Gemeinde – Eigentümerin übernimmt Planungskosten

Kalletal-Hohenhausen: Die Gemeinde Kalletal treibt die städtebauliche Entwicklung der Brachfläche „Ziegelei/Lithkamp/Im Reisental“ in Hohenhausen weiter voran. Der Rat hat einstimmig beschlossen, die bisherigen Entwicklungsziele trotz der abgelehnten Förderung durch die Landesinitiative „Go4Bauland NRW“ weiterzuverfolgen und die nächsten Planungsschritte einzuleiten. Damit kann die Gemeinde in die weitere Überplanung eines ihrer größten derzeit brachliegenden Areale einsteigen. Ziel ist es, eine langfristig tragfähige Perspektive für das Gesamtgelände zu entwickeln. Dabei sollen unter anderem die Weiterentwicklung der Nahversorgung, mögliche medizinische und gewerbliche Nutzungen sowie ergänzende Dienstleistungs-, Mobilitäts- und Energieangebote geprüft werden. Auch die Verkehrserschließung, die Verbindung zum geplanten Wohnquartier „Eichkamp“, die Einbindung von Wasser- und Freiflächen sowie die Gestaltung des Ortseingangs spielen eine wichtige Rolle.

Städtebaulicher Vertrag regelt Zusammenarbeit und Kostenübernahme

Ebenfalls stimmte der Rat dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages gemäß § 11 Baugesetzbuch mit der Eigentümerin der Fläche zu. Der Vertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Eigentümerin bei der weiteren Planung. Insbesondere werden die Beauftragung und Abstimmung der erforderlichen Planungsleistungen und Fachgutachten sowie die Übernahme der externen Planungs- und Untersuchungskosten durch die Eigentümerin festgelegt. Damit wird der kommunale Haushalt durch diese Kosten nicht belastet.

Wie Mario Hecker am Morgen des 20. Oktober ergänzend mitteilte, wurde der städtebauliche Vertrag am Nachmittag des 19. Oktober durch die Eigentümerin und die Gemeinde Kalletal gemeinsam unterzeichnet.

Zugleich stellt der Vertrag sicher, dass die Planungshoheit uneingeschränkt bei der Gemeinde Kalletal bleibt. Die Vereinbarung begründet weder einen Anspruch auf die Einleitung oder den Abschluss eines Bauleitplanverfahrens noch auf bestimmte Nutzungen oder ein konkretes Planungsergebnis. Über die weitere städtebauliche Entwicklung entscheidet weiterhin die Gemeinde im Rahmen der vorgesehenen politischen und rechtlichen Verfahren.

Als nächster Schritt wird die Verwaltung das vorliegende Scopingpapier mit der Bezirksregierung Detmold und weiteren zuständigen Stellen abstimmen. Dabei geht es insbesondere um die regionalplanerischen Voraussetzungen für eine zukünftige Entwicklung des Areals. Bei einer grundsätzlich positiven Einschätzung soll anschließend ein städtebaulicher Entwurf beziehungsweise Rahmenentwicklungsplan für das gesamte Gelände erarbeitet werden.

Der Entwurf wird dem zuständigen politischen Gremium erneut zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt, bevor weitere förmliche Planverfahren eingeleitet werden.

Mit dem einstimmigen Beschluss schafft der Rat die Grundlage, die Entwicklung dieser bedeutenden innerörtlichen Fläche systematisch voranzubringen und langfristig neue Perspektiven für Hohenhausen und die Gemeinde Kalletal zu eröffnen.

PM Gemeinde Kalletal

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Michael Pitt

Michael Pitt betreibt das Portal Mein-Lemgo seit 2021. Er ist in Lemgo geboren, wohnt direkt am Marktplatz und ist Lemgoer mit Herz und Seele.
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