Hallo, ist da noch jemand? Warum ihr uns bei Facebook und Instagram seltener seht
Vielleicht ist es euch aufgefallen: Unsere Beiträge tauchen bei Facebook und Instagram seltener auf als früher. Das liegt nicht an uns und auch nicht an euch. Unsere Reichweite auf beiden Plattformen hat sich innerhalb kurzer Zeit etwa halbiert. Unsere Konten sind dabei völlig in Ordnung: keine Verstöße, keine Einschränkungen, und die Zahl unserer Follower wächst sogar weiter.
Viele von euch haben es bestätigt. Als wir vor Kurzem gefragt haben, ob unsere Beiträge überhaupt noch ankommen, kamen über 100 Kommentare. Etwa die Hälfte von euch hat geschrieben, dass sie deutlich weniger von uns sieht. Und das, obwohl gerade diese Frage ja nur bei denen ankam, die uns überhaupt noch zu sehen bekommen.
Was dahintersteckt
Facebook und Instagram gehören beide zum Meta-Konzern, und Meta zieht sich seit Jahren Schritt für Schritt aus dem Nachrichtengeschäft zurück. Den eigenen Nachrichtenbereich bei Facebook hat der Konzern abgeschafft. Seit dem Frühjahr bevorzugt der Algorithmus auf beiden Plattformen vor allem Videos von Influencern und Inhalte, die ein Computer für interessant hält, oft von Seiten, denen man gar nicht folgt. Links zu Webseiten außerhalb von Facebook und Instagram will Meta möglichst vermeiden, denn wer auf einen Link klickt, verlässt die Plattform. Inzwischen müssen viele Seiten sogar dafür bezahlen, um mehr als zwei Links im Monat posten zu dürfen.
Für Nachrichten ist das ein Problem. Eine Meldung aus dem Stadtrat liest man, nimmt sie zur Kenntnis und scrollt weiter. Für Meta ist das ein schlechtes Signal. Belohnt wird, was möglichst viele Likes und Kommentare in kurzer Zeit sammelt. Das sehen wir an unseren eigenen Zahlen: Persönliche Beiträge erreichen plötzlich wieder Tausende, sachliche Nachrichten auf derselben Seite versanden.
Wie wir darauf reagieren
Wir haben das schon einmal erlebt. Im April brach die Reichweite ebenfalls ein. Wir haben damals unser Verhalten umgestellt, und es ging wieder aufwärts, bis Meta die Regeln erneut geändert hat.
Wir könnten jetzt jeden Tag noch mehr Zeit investieren, um gegen diese Regeln anzuschreiben. Das tun wir nicht. Schon bisher ging ein großer Teil unserer Arbeitszeit allein dafür drauf, Nachrichten auf Facebook und Instagram zu verteilen. Diese Zeit stecken wir künftig lieber in das, wofür es meinLemgo gibt: Recherche, Berichte, Nachrichten aus Lemgo.
Die gute Nachricht: Unsere Webseite steht stabil da. Die Zugriffe auf mein-lemgo.news sind weiterhin konstant hoch, und jeden Tag lesen dort Tausende von euch unsere Nachrichten. Genau darauf konzentrieren wir uns jetzt wieder stärker. Auf mein-lemgo.news findet ihr mehrmals täglich aktuelle, seriöse und gut recherchierte Nachrichten aus Lemgo, ganz ohne Algorithmus, der entscheidet, was ihr zu sehen bekommt.
Wir verschwinden nicht aus den sozialen Medien. Aber wir posten weniger und dafür gezielter. In den nächsten Wochen schauen wir uns genau an, wie sich die Lage entwickelt, und entscheiden dann, wie es weitergeht. Unser Zuhause ist und bleibt mein-lemgo.news.
So bleibt ihr auf dem Laufenden:
- Setzt uns auf eure Favoriten.
Bei Facebook: Öffnet die Seite „Mein Lemgo“, tippt auf „Folge ich“ und wählt „Zu Favoriten hinzufügen“. Bei Instagram geht es genauso: Profil öffnen, auf „Folge ich“ tippen und „Zu Favoriten hinzufügen“ wählen. Dann bekommt ihr unsere Beiträge bevorzugt angezeigt. Das dauert zehn Sekunden. - Abonniert unseren WhatsApp-Kanal.
Hier kommen die wichtigsten Meldungen direkt aufs Handy, ohne dass ein Algorithmus dazwischenfunkt. Zum Kanal: [Link zum WhatsApp-Kanal] - Legt euch mein-lemgo.news auf den Startbildschirm.
Auf dem iPhone in Safari unten auf das Teilen-Symbol tippen und „Zum Home-Bildschirm“ wählen. Bei Android in Chrome oben rechts auf die drei Punkte tippen und „Zum Startbildschirm hinzufügen“ wählen. Dann seid ihr mit einem Fingertipp bei uns, wie bei einer App.
Danke an alle, die uns seit Jahren lesen, kommentieren und weiterempfehlen. Eure Reaktionen in den letzten Tagen haben uns gezeigt: Ihr seid der Grund, warum es meinLemgo gibt, und nicht Facebook oder Instagram.
Die Redaktion
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