Lange zuhause leben – mit digitalen Assistenzsystemen

Lemgo. Künstlich-intelligente und digitale Assistenzsysteme sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch im Gesundheitswesen eröffnen sie vielfältige Möglichkeiten: Sie können Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnostik unterstützen, Verwaltungsprozesse vereinfachen und den Weg zu einer stärker personalisierten medizinischen Versorgung ebnen.
Doch die Einsatzmöglichkeiten reichen weit über Arztpraxen und Krankenhäuser hinaus. Im häuslichen Umfeld können digitale Assistenzsysteme Menschen dabei unterstützen, Erkrankungen besser zu bewältigen, Wartezeiten auf medizinische Versorgung sinnvoll zu überbrücken oder Rehabilitationsmaßnahmen zu begleiten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem selbstbestimmten und möglichst langen Leben in den eigenen vier Wänden.
Welche Chancen bieten digitale Assistenzsysteme im eigenen Zuhause und wo liegen ihre Grenzen? Dr. Laura Moradbakhti zeigt das in ihrem Vortrag anhand anschaulicher Beispiele aus Wissenschaft und Praxis. Die Psychologin leitet an der TH-OWL die Gruppe „KI und Digitale Assistenzsysteme“ und verantwortet beim Gesundheitsamt des Kreises Lippe ein Forschungsprojekt zur digitalen Gesundheitskompetenz.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Digitale Perspektiven“, einer Kooperation der VHS Detmold-Lemgo und digital.interkommunal, dem gemeinsamen Smart City-Projekt der Gemeinde Kalletal und der Alten Hansestadt Lemgo.
Die Veranstaltung „Lange zuhause leben – mit digitalen Assistenzsystemen“ findet am Montag, 14.09.2026 von 19:00 bis 20:30 Uhr im Haus Wippermann, Kramerstr. 5 in Lemgo statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch unter Tel. 05231/977-8030 oder unter www.vhs-detmold-lemgo.deerforderlich.
PM digital.interkommunal
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