Glatteiswarnung für Montag, 12. Januar – Kreis Lippe bittet Bevölkerung um höchste Vorsicht

Rettungsdienst wird aufgestockt / Land NRW ordnet Distanzunterricht an
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Montag, 12. Januar, in der Zeit von 5 bis 13 Uhr vorerheblicher Glatteisgefahr. Auch der Kreis Lippe ist davon betroffen.
Nach Angaben des DWD zieht am Montagmorgen von Westen Niederschlag auf, der zunächst als Schnee fällt und anschließend in Regen übergeht. Da die Böden vielerorts enorm kalt sind, gefriert der Regen auf den Oberflächen – es besteht verbreitet die Gefahr von starkem Glatteis. Der DWD rechnet miterheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen.
Der Kreis Lippe bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich:
Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause und vermeiden Sie alle nicht unbedingt notwendigen Fahrten und Wege. Besonders in den frühen Morgenstunden besteht ein hohes Unfallrisiko für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Auch Rettungs- und Einsatzfahrzeuge könnten durch die Wetterlage beeinträchtigt werden.
Der Kreis Lippe hat bereits erste Vorbereitungen getroffen und unter anderem den Rettungsdienst aufgestockt. Der Kreis Lippe wird zudem die Wetterlage sowie das Einsatzgeschehen kontinuierlich im Blick behalten.
Zusätzlich hat das Land Nordrhein-Westfalen für Montag landesweit Distanzunterricht in den Schulen angeordnet, um den Schulwegverkehr zu reduzieren und die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern zu gewährleisten. Unterricht in Präsenz findet damit nicht statt.
Der Kreis Lippe appelliert an alle, durch umsichtiges Verhalten, Verzicht auf Fahrten und gegenseitige Rücksichtnahme dazu beizutragen, die Lage möglichst sicher zu bewältigen.
Aktuelle Informationen zur Wetterlage gibt es beim Deutschen Wetterdienst sowie über die offiziellen Kanäle des Kreises Lippe.



